viernes, 29 de noviembre de 2013

Heimweh

Heute ist nicht so ein schöner Tag. Der Himmer ist so bewölkt, es ist kalt, es gibt Schnee... es ist Winter.
Eigentlich mag ich den Winter, auch wenn es manchmal wirklich "arschkalt" ist. Am Ende ist es was besonders für mich. Man zieht sich wie ein Zwiebel an un geht raus.

Der Weihnachtsmarkt ist da und der ist auch schön. So bunt und lebendig. Lichter hier und dort, verschiedene Düfte, verschiedene Geschmäker. Auch wenn Weihnachten für mich nicht besonders wichtig ist, stecke ich mich von der Stimmung an. Diese ist wirklich besonders, alles wirkt so fröhlich, trotz der Kälte.

Jedoch habe ich heute Heimweh. Besonders heute, Freitag. In Mexiko fängt auch alles an, aber anders. Bunt ist es auch, lebendig auch. Die Innenstadt ist auch mit Lichter dekoriert und überall merkt man, dass Weihnachten ist da. Aber wie gesagt, da für mich das Ganze nicht wirklich interessant ist, vermisse ich andere Sachen. An einem "normalen" Freitag in Mexiko-Stadt, würde ich erstmal etwas mit meiner Schwester und Mama machen. Höchstwahrscheinlich essen gehen und ins Kino. Das Gute am Weihnachten sind die Köstlichkeiten, deshalb würden wir bestimmt einen "Ponche" trinken. Es ist eigentlich ein Fruchtpunsch aus verschiedenen Früchte wie "tejocote" (Crataegus_mexicana), "tamarinde", Apfel, Zuckerrohrpflanze, Guave und manchmal Birne, Mandarine oder was jeder mag. Besonders ist, dass wir den Punsch mit "piloncillo" versüßen. Eine gekochte Form von Zucker. Panela. Vielleicht dazu würde ich auch einen "bueñuelo" essen. (Buñuelo)

Ich sehe mich schon, mit meinem leckeren Punsch in Coyoacán, mein Lieblingsstadteil in Mexiko-Stadt. Danach würden wir einen "tlacoyo" (info auf Englisch Tlacoyo) und natürlich "tacos" essen.
Am Abend, wenn möglich, oder weil wir meine Oma besuchen. Würden wir vielleicht etwas warmes essen, wie "pozole" (info auf Deutsch Pozole) oder irgendeinen Gericht mit "mole" oder eine "salsa" (Soße) mit Fleisch und grüne Blätter wie "verdolagas" (auf Deutsch Portulak).

Meine Phantasie kennt gerade keine Grenzen und denkt nur an mein leckeres Essen... bei uns, bei meiner Oma, im kleinen Dorf von Papa. Verschiedene Eintöpfe, "tortas", "tamales", "tacos de bisteck y de pastor", "tostadas", "gorditas", "tlayudas", mole amarillo, rojo, verde, coloradito, mole negro mit Reis und Hähnchen, nopales (cactus Blätter) mit Schmelzkässe, "quesadillas" mit diversen Füllungen, z.B. mit Kürbisblutten oder Huitlacoche (auf Deutsch Maisbeulenbrand). Ich denke auch an sopes, huaraches mit viel "salsa verde"; "flautas de pollo" mit Sauercreme und auch "salsa" dazu.
Ich träume gerade von "barbacoa" (auf Englisch Barbacoa) oder "birria" (auf Englisch Birria)... die Liste kan endlos werden.

Aber da ich nicht einfach in Flugzeug einsteigen kann, werde ich selber kochen!
Bin gespannt was es raus kommnt und wie viele Zutaten ich in Deutschland finden kann (oder mit was ich sie ersetzen kann). "Nopales" und "tomatillos" (auf Deutsch Tomatillo) habe ich schon bekommen. Nun raus in die Kälte! Gastronomisches Abenteuer... auf geht's!






Die Bilder sind nicht von mir. Hier die Quellen: 






Quesadilla de flor de calabaza: http://en.wikipedia.org/wiki/Calabaza

 






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